Juni 1955

Konferenz von Messina

Als Lehre aus dem Scheitern der EVG beschließen die Regierungen der sechs EGKS-Länder, die europäische Integration vor allem im wirtschaftlichen Bereich fortzusetzen. Sie betrauen einen Ausschuss unter dem Vorsitz von Paul-Henri Spaak mit der Aufgabe, die mögliche Gründung eines gemeinsamen europäischen Marktes zu untersuchen. Die in Messina (Italien) beschlossene Wiederbelebung der europäischen Einigung führt zwei Jahre später zur Unterzeichnung der Römischen Verträge.

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