7. Juli 1978

Schaffung eines Europäischen Währungssystems

Im Laufe der Siebziger Jahre bricht die Währungsschlange aufgrund starker Schwankungen bei den europäischen Währungen mehrmals zusammen. Überzeugt davon, dass die Währungsschwankungen bekämpft werden müssen, wenn die europäische Wirtschaft weiter wachsen soll, führen die deutsch-französischen Partner unter der Führung von Valéry Giscard d'Estaing und Helmut Schmidt 1978 ein neues, in seiner Funktionsweise der "Schlange" ähnliches Währungssystem ein, an dem alle Mitgliedstaaten der Gemeinschaft teilnehmen können. Das neu geschaffene Europäische Währungssystem (EWS) ist weit erfolgreicher als die Währungsschlange: 1983 trifft François Mitterrand die maßgebliche Entscheidung, Frankreich innerhalb des EWS zu belassen und untermauert so Weise seine Verankerung in Europa.

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